Dachfond

Dachfond

Der Dachfond ist wie eine Überkategorie oder ein Dach über anderen Fonds, da er wiederum ein Investment in Anteile anderer Investmentfonds tätigt. Es handelt sich hierbei um einen Pool zusammengeschlossener Investmentfonds. Die dem Dachfond untergeordneten Fonds nennt man Subfonds.

Der Erwerb von Anteilen anderer Fonds ist nur innerhalb bestimmter Grenzen und unter Beachtung einer Reihe von Voraussetzungen zugelassen.

Vorteile eines Dachfond

Der Dachfond als Geldanlage hat den Vorteil, dass wenn er sich bei diesem Fonds-Typ in eine Fondsgesellschaft einkauft, das Risiko breit gestreut ist. Dieses liegt daran, dass die Fondgesellschaft ihrerseits möglichst breit gefächerte beziehungsweise gestreute Anteile an mindestens fünf bereits bestehenden Fonds erwirbt, und somit das Risiko verteilt wird.

Gerät also eines der Unternehmen in Schwierigkeiten, wird der finanzielle Rückschlag durch die anderen im Fond befindlichen Unternehmen aufgefangen.

Nachteile eines Dachfond

Allerdings sind bei diesem Investment und dem damit verbundenen minimierten Risiko auch die Gewinne nicht so hoch, wie sie es bei risikoreichen Geldanlagen sein könnte. Hinzu kommen die Kosten für den Dachfondmanager. Dieser ist dafür zuständig, das angelegte Geld je nach Marktlage auf die verschiedenen Fonds zu verteilen, um das Risiko immer gering zu halten.

Die gesamten Kosten sind also für den Anleger höher, da sowohl für den Dachfond als auch für den Subfond gesondert Gebühren anfallen.



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