Tut die PKV noch nicht genug?

Derzeit können sich die PKVs (private Krankenversicherer) nicht über mangelnde Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit beklagen. Doch meist ist das öffentliche Interesse nicht unbedingt ein Grund zur Freude.

Verbraucherschützer, Politiker und seit kurzem auch Krankenkassenmanager kritisieren die PKVs fast täglich. Nicht nur die Zweifel am dualen System bei den Krankenversicherungen sorgen für Unmut, auch konkrete Probleme lassen sich nicht einfach wegschieben.

Dabei geht es um die Beiträge für die älteren Versicherten, aber auch über die Probleme, wenn Versicherte innerhalb der Gesellschaft den Tarif wechseln wollen (was sie lt. Gesetz dürfen) oder um den unzureichenden Deckungsumfang auf einigen Policen.

Auf diese Kritik, die durchaus berechtigt ist, tut sich die PKV schwer, Lösungen zu finden und damit auf den Unmut zu reagieren. Zum einen müssen die Interessen der einzelnen Gesellschaften unter einen Hut gebracht werden, zum anderen will man sich nicht einem Kartellverdacht aussetzen. Einer der größten Problempunkte ist, dass einige Manager es noch nicht begriffen haben, dass es so nicht weitergehen kann.

Konkrete Verbesserungsvorschläge kommen von verschiedenen Anbietern, die über die Medien an die Öffentlichkeit gehen. Ob die angepriesenen Modelle tragfähig bzw. sinnvoll sind, wird die Zukunft zeigen. Doch diese Unternehmen haben es begriffen! Die PKV muss ihre offenen Flanken schließen, damit noch eine Chance für die Zukunft besteht. Die Private Krankenversicherung bleibt nach wie vor erst einmal bestehen, obwohl sie stark in der Kritik steht.

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