Die Osterfeiertage scheint die großen Notenbanken spendabel gemacht zu haben, wie folgende Meldung verspricht:
EZB, Fed und Bank of England unterstützen die Geldinstitute mit Milliardensummen.
Hintergrund ist natürlich, dass die Finanzmärkte weiter stabilisiert werden sollen, so dass über Ostern nicht noch weitere negative Nachrichten generiert werden.
Milliardensummen von EZB zu Ostern
Die Europäische Zentralbank hat den kränkelnden Finanzmärkten weitere 15 Milliarden Euro über Ostern angeboten.
Dieser Schritt kam sehr überraschend, weil einerseits bereits vor einer Woche die EZB 25 Milliarden Euro für die verunsicherten Finanzmärkte bereitgestellt hat und andererseits diese Summe höher ist, als alle Beteiligten erwartet haben.
FED unterstützt mit staatliche Wertpapiere
Die US-Notenbank Fed kümmert sich mehr um die größten Investment-Firmen.
Als unterstützende Maßnahme wird die Fed staatliche Wertpapiere in Höhe von 75 Milliarden Dollar, das sind umgerechnet rund 49 Milliarden Euro, bereitstellen.
Morgen können die Firmen dann in einer Versteigerung Anteile an diesen staatlichen Verbindlichkeiten erwerben.
Dieses hat den Vorteil für die Investment-Firmen, dass die riskanten Geldanlagen gegen sichere staatliche Wertpapiere eingetauscht werden können, um das Risiko zu verringern.
Britische Bankchefs treffen Zentralbank
Bank of England
Auch die Bank of England ist nicht untätig vor Ostern gewesen. Nach einem Treffen zwischen den Chefs der wichtigsten britischen Banken und dem Gouverneur der Bank of England, hat die Bank of England beschlossen auch unterstützend mitzuwirken.
Die Bank of England wird ab morgen für eine Woche den Banken 10,9 Milliarden Pfund, das sind umgerechnet etwa 14 Milliarden Euro, zu einem Basissatz von 5,25 Prozent zur Verfügung stellen.
Ostern macht spendabel
Obwohl noch kein wirkliches Ende der Finanzkrise abzusehen ist und immer wieder Meldungen eintrudeln, die weiter Problemkreise eröffnen, haben sich die führenden Notenbanken dazu entschieden, dass einige Milliarden über Ostern spendabel wirken und gleichzeitig etwa mehr Sicherheit in den Finanzmarkt bringen sollen.
Zu hoffen bleibt weiterhin, dass die kränkelnden Unternehmen sich erholen und auch zeitnah einmal korrekt darlegen, wie hoch die noch zu erwartenden Negativbeträge sein werden.
