Wechselkursvolatilität bedeutet ohne Fremdwörter einfach Wechselkursschwankungen.
Thematisiert wird dieser Bereich derzeit sehr stark, weil fast tagtäglich neue Rekordhochs in verschiedenen Wirtschaftsbereichen auftreten.
Wechselkursvolatilität beim Euro
Der Euro dient derzeit als Paradebeispiel für extrem starke Schwankungen.
Im Laufe eines Tages ist es zur Zeit nicht verwunderlich, wenn der Euro zwischen 1,55 US-Dollar und 1,53 US-Dollar schwankt. Einerseits eine Allzeithoch, andererseits gleich wieder ein niedriges Tagestief.
Erklärungen zu diesen Volatilitäten findet man in unserem Beitrag Rekordniveau von Euro und Ölpreis .
Sorgen in Europa aufgrund der Wechselkursvolatilitäten
Nicht nur die Bürger in den europäischen Länder empfinden derzeit Unsicherheit auf den Finanzmärkten, sondern auch bei den Finanzexperten und bei den europäischen Staats- und Regierungschefs sind tiefe Sorgenfalten aufgrund der Wechselkursvolatilitäten zu finden.
Folglich ist es auch die richtige Entscheidung gewesen die Thematik Wechselkursvolatilität mit in die Abschlusserklärung des EU-Gipfels aufzunehmen.
Bedenken auch bei der EZB
Jean-Claude Trichet, EZB-Präsident, hat parallel auch Sorgen beziehungsweise Bedenken über die derzeitige Wechselkursvolatilität geäußert.
Aufgrund der exzessiven Wechselkursbewegungen muss man größte Vorsicht walten lassen, so dass die Anleger nicht noch mehr verunsichert werden. Auch ist der derzeitige schwache US-Dollar der US-Regierung ein Dorn im Auge, so dass auch dort noch unterschiedliche Maßnahmen getätigt werden müssen.
