24. März, 2008

Dresdner Bank spaltet sich

Die Dresdner Bank ist zwar noch nicht so groß wie die internationalen Banken Deutsche Bank oder Commerzbank, jedoch werden auch bei der Dresdner Bank strategische Schritte unternommen, die zukünftige Absicherung der einzelnen Abteilungen beziehungsweise Finanzbereiche garantiert.

Ziele der Dresdner Bank

Die Dresdner Bank versucht auf die großen Player aufzuschließen.
Ein großer Bereich, bei dem die Dresdner Bank partizipieren möchte, ist die Bankenkonsolidierung. Und um dieses Ziel zu erreichen muss bei der Dresdner Bank mehr Flexibilität geschaffen werden.

Dresdner Bank spaltet sich

Um diese Flexibilität zu erreichen ist bei der Dresdner Bank eine gesellschaftsrechtliche Trennung nötig.
Gespaltet wird die Dresdner Bank in zwei Bereiche:

  1. Privat- und Firmenkundenbank
  2. Investmentbank

So entsteht aus der Tochtergesellschaft Allianz SE nun unter der Leitung der Dresdner Bank Gruppe:

  1. Private & Corporate Clients (PCC)
  2. Dresdner Kleinwort

Wobei die Dresdner Bank darauf Wert legt, dass beide Bereiche als zwei marktfähige und voll funktionsfähige Banken angesehen werden.

Fazit

Mit diesem strategischen Schachzug gewährt sich die Dresdner Bank mehr Flexibilität, um ihre mittelfristigen Ziele besser verfolgen zu können.

So ist man beispielsweise am Kauf der Postbank interessiert, die auch von anderen großen in- und ausländischen Banken umworben wird.


Kommentare

Diese Art von Flexibilität war schon lange überfällig. Die anderen Großbanken verfolgen schließlich auch Ihre Strategien und Ziele. Da hilft es nicht, immer einen Schritt hinterher zu hinken - auch im Interesse der Angestellten! Man sieht ja, was mittlerweile mit der Postbank geschehen ist.


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