27. November, 2007

Arbeiten bis 77

Der Blog-Eintrag ist kein Spaß.
Das Rentenalter wir zukünftig mit einer sieben beginnen. Da sind sich auch die Experten einig.

Die UN hat Berechnungen angestellt, dessen Ergebnis ist, dass die Deutschen in Zukunft bis 77 arbeiten müssen.

Grundlage der Berechnungen ist, dass die Regierung das heutige Rentenniveau beibehalten versucht, ohne die Beitragssätze oder Steuern zu erhöhen.

Absurde Zahl

Logischerweise ist das Arbeiten bis 77 etwas übertrieben, wenn nicht sogar gänzlich absurd, da der Körper, besonders in den physischen Berufen, nicht darauf ausgelegt ist.

Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, sagt passend dazu:

Die Zahl zeigt wie wenig wir die Lage im Griff haben und dass die Rente mit 67 nicht ausreicht.

Er ist auch der Meinung, dass eine Anhebung auf 70 Jahre bis zum Jahr 2030 dringend nötig ist, so dass eine langfristige Entlastung erreicht wird, ohne größere Leistungskürzungen oder Beitragserhöhungen in Kauf nehmen zu müssen.

Derzeitige Probleme

Aufgrund einer Studie der Deutschen Rentenversicherung Bund ist klar geworden, dass jüngere Berufstätige das Absicherungsniveau heutiger Rentner eigentlich nur noch in Ausnahmefällen erreichen können.
Einziger Lösungsweg ist die betriebliche und private Altersvorsorge.

Erschreckenderweise vertrauen immer noch viele Bundesbürger der gesetzlichen Rente:

  1. Männer:
    • 15 Prozent der Westdeutschen
    • 27 Prozent der Ostdeutschen
  2. Frauen
    • 24 Prozent der Westdeutschen
    • 18 Prozent der Ostdeutschen

Tipp

Es ist jedem zu empfehlen sich über die Altersvorsorge zu informieren, und sich gegebenenfalls beispielsweise eine Riester-Rente mal etwas genauer anzuschauen.



Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihr Kommentar: