Der Bund der Steuerzahler hat abermals auf die Steuerverschwendung aufmerksam gemacht.
Er ist der Meinung, dass in Deutschland von der Regierung eine Misswirtschaft betrieben wird:
Der Staat verschwendet Steuergelder in Milliardenhöhe
Problembereiche sind Fehlplanungen und sinnlose Projekte, die nach vorsichtigen Schätzungen etwa 30 Milliarden Euro betragen.
Beispiele der Steuerverschwendung
Im Folgenden einige Beispiele, in denen eine Steuerverschwendung stattfindet:
- Fußgängerbrücke in Burbach
- Autobahnbrücke über die A40
- Schiffanlegestelle in Achim
- Amtsgericht Düsseldorf
- Mauern in Bamberg
Die Fußgängerbrücke am Bahnhof im saarländischen Burbach hat einem Turm als Zugang.
2001 war Baubeginn des 500.000-Euro-Projektes.
Nun steht zwar der Turm, die Brücke ist aber nicht fertiggestellt.
Auf der A40, in der Nähe von Essen ist für 350.000 Euro eine neue Fußgänger- und Radbrücke gebaut worden.
Begründung war, dass die alte Brücke einige Rostschäden hatte. Interessanterweise gibt es 100 Meter entfernt eine weitere Brücke, die aber so konzipiert ist, dass nur die Stadtbahn Zugang hat.
In Achim wurde für 63.296 Euro eine Weser- Schiffsanlegestelle gebaut, die seit sieben Jahren kaum genutzt wird, weil die Wege zu den Gastronomiebetrieben zu weit sind.
Etwa drei Millionen Euro Mehrkosten entstehen in Düsseldorf dadurch, dass der Neubau des Amtsgerichtes nicht auf einem landeseigenem Grundstück stattfindet, sondern unbedingt wieder auf dem alten Standort mitten in der Stadt erfolgen muss.
In Bamberg hat man am Main-Donau-Kanal eine Rampe für Rad- und Rollstuhlfahrer gebaut.
Dann entschied man sich aufgrund des Hochwasserschutzes, auf beiden Uferseiten zwei bis zu sechs Meter hohe, und bis zu 84 Meter lange Mauern für fast 500.000 Euro zu errichten.
Nach Protesten der Bürger sind die Mauern für einen Betrag von 140.000 Euro wieder gestutzt worden.
Fazit der Steuerverschwendung
All diese Beispiele zeigen, dass Steuergelder verschwendet werden, weil die Bundesregierung nicht ordnungsgemäß plant.
Die genaue Summer ist nicht beweisbar, jedoch ist die angepeilte Summe von etwa 30 Millionen Euro realistisch, das etwa fünf Prozent der Gesamtausgaben entspricht.
