03. September, 2007

Lebensversicherungen gehen zurück

Die Zahlen deuten immer mehr darauf hin, dass die Lebensversicherer ernsthafte Überlegungen anstellen müssen, um eine Strategie gegen den Rückgang der Lebensversicherungen zu finden.

Vor allem die klassische Lebensversicherung wird für die Kunden immer uninteressanter.

Zahlen zum Rückgang der Lebensversicherungen


2006 wurden nur etwa 16 Prozent neue Verträge abgeschlossen. Vor vier Jahren lag der Wert noch etwa bei 25 Prozent.
Der Trend geht sogar dahin, dass die Lebensversicherungen verkauft werden.
Der Ablauf wird im Versicherungs-Weblog beschrieben:

Einige Kapital-Unternehmen kaufen eine Versicherung und übernehmen die weiteren Beitragszahlungen.

Vorteil ist hierbei, dass man in den meisten Fällen einen höheren Auszahlungsbetrag erhält.

Goldene Zeiten sind vorbei

Betrachtet man beispielsweise das Jahr 2002, da investierten die Kunden etwa 1.000 Euro jährlich in Lebensversicherungen, wohingegen es heute nur noch
680 Euro sind.
Statistik zu Lebensversicherungen Berechnet werden die Daten mittel der Statistiken des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft, aus denen auch hervorgeht, dass die Vertragsdauer im Schnitt etwa
30 Jahre beträgt und das Ablaufalter von 61 Jahre (2002) auf 90 Jahre gestiegen ist.

Weiterer Verlierer bei den Lebensversicherungen

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist auch auf dem absteigenden Ast. Sie steht am Ende der Skala der Neuabschlüsse.
Die Menschen scheinen allgemein, wenn es um ihre Altersvorsorge geht, nicht auf Fonds bauen zu wollen. Weder bei den Lebensversicherungen, noch bei den Rentenversicherungen.



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